NZZ Studienreise Iran

Juwelen der Geschichte und abgelegenes Wüstenleben


23. Oktober – 8. November 2022

Fachbegleitung Orientalistin Alexandra Bopp

Noch Plätze frei

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Detailprogramm (Cotravel) PDF

NZZ-REISEN EXKLUSIV
Rundreise durch den authentischen Iran

  • Ein Reise-Unikat, ausgearbeitet mit Iran-Spezialistin und -Kennerin Alexandra Bopp
  • Wüstenorte, Städte der persischen Hochkultur inkl. das mythische Persepolis und orientalische Übernachtungen
  • Gespräche und Begegnungen mit Experten und Einheimischen
  • Zoroastrismus – Ursprünge und Fortbestehen einer der ersten Weltreligionen, die den monotheistischen Dualismus vertritt

IHRE BEGLEITUNG
ALEXANDRA BOPP
Orientalistik, Iranistik und Vergleichende Religionswissenschaften studierte die engagierte Kulturvermittlerin unter anderem auch in Teheran. Sie beherrscht sieben orientalische Sprachen und bewegt sich im Iran seit Jahrzehnten geschäftlich wie privat. Alexandra Bopp begleitet Sie während der ganzen Reise.
Von der kulturinteressierten touristischen Weltgemeinschaft wiederentdeckt, weiss der Iran mit seinem geschichtlichen Reichtum und den überaus warmherzigen und gastfreundlichen Menschen seine Besucher zu überzeugen. Abgesehen von den schillernden Städten des Westens mit Szenen wie aus 1001 Nacht, warten in den Wüstengebieten im Herzen und im Osten des Landes grossartige, intensive Landschaften, einsame Orte mit jedoch faszinierender Vergangenheit und authentische Begegnungen. Dabei profitieren Sie von den profunden Kenntnissen Ihrer Fachreferentin Alexandra Bopp, Orientalistin mit jahrzehntelanger Iran-Erfahrung, die Ihnen weniger geläufige Regionen zugänglich macht.

Nomadenzelte, Gebirgsabschnitte, Felslandschaften und stille Wüsten stehen im Kontrast zu den hellblauen, im Sonnenlicht schimmernden Moscheekuppeln, den duftenden Rosen, adrett angelegten Blumenbeeten und geschäftigen Treiben der urbanen Modernität.
Durch den kargen Südosten mit tief orientalischen Elementen, aber immer wieder auch mit unerwarteten Oasen mit Gärten, spielendem Wasser und wichtigen Würdeträgern gewidmeten Mausoleen. Gespräche mit einem Safranbauer, geistlichen Gelehrten sowie einem Sufi und Musiker offenbaren Ihnen verschiedene Facetten des heutigen Lebens im Iran. Nebst der Ehrfurcht erweckenden historischen Stätte von Persepolis und dem Eintauchen in Künste und Handwerk sind es vor allem die Begegnungen mit den Menschen – gastfreundlich, gebildet, genügsam, offen und interessiert –, die Ihr Iran-Bild nachhaltig prägen werden.
Nomadenzelte, Gebirgsabschnitte, Felslandschaften und stille Wüsten stehen im Kontrast zu den hellblauen, im Sonnenlicht schimmernden Moscheekuppeln, den duftenden Rosen, adrett angelegten Blumenbeeten und geschäftigen Treiben der urbanen Modernität.

Durch den kargen Südosten mit tief orientalischen Elementen, aber immer wieder auch mit unerwarteten Oasen mit Gärten, spielendem Wasser und wichtigen Würdeträgern gewidmeten Mausoleen. Gespräche mit einem Safranbauer, geistlichen Gelehrten sowie einem Sufi und Musiker offenbaren Ihnen verschiedene Facetten des heutigen Lebens im Iran. Nebst der Ehrfurcht erweckenden historischen Stätte von Persepolis und dem Eintauchen in Künste und Handwerk sind es vor allem die Begegnungen mit den Menschen – gastfreundlich, gebildet, genügsam, offen und interessiert –, die Ihr Iran-Bild nachhaltig prägen werden.

Reiseplanung:

Tag 1: Zürich – Wien – Teheran
Mit Austrian Airlines fliegen Sie am Vormittag via Wien nach Teheran, wo Sie am Abend ankommen. Begrüssung durch Alexandra Bopp und Transfer zum Hotel.

Tag 2: Teheran
Sie tauchen ein in den Alltag der 12 Mio. Metropole. Nicht fehlen dabei darf das Antikenmuseum – es gehört zu den weltweit interessantesten und vermittelt einen anschaulichen Querschnitt durch 5000 Jahre iranische und persische Geschichte. Eine alte gelebte Tradition lernen Sie im Atelier eines Kalligraphen kennen – und damit Nasta Liq, die besondere persische Schrift, die elegante Sonderform der arabischen Schriftart. Danach durchqueren Sie die lebendige Millionenstadt und begeben sich ins Filmmuseum, wo Sie einen jungen emporstrebenden Filmemacher zum Gespräch treffen. Bei einem Glas Tee erzählt er Ihnen nicht nur über sein Schaffen, sondern über den Iranischen Film im Allgemeinen sowie von den spezifischen Herausforderungen, mit welchen Kunstschaffende im Iran umzugehen haben.

Tag 3: Teheran – Kashan
Sie verlassen die Hauptstadt und fahren in die von Besuchern oft übersehene Stadt Kashan. Das Gebiet am Rande vom Kuhrud-Gebirge und der zentraliranischen Wüste Dasht-e Kavir gehört zu den Wiegen der altorientalischen Hochkulturen. Jahrtausende vor unserer Zeitrechnung entstanden hier Metallgegenstände, Schriftrollen und Keramik. Letztere erreichte im Mittelalter ihre Blüte. Entsprechend vielseitig präsentiert sich der Besuch Ihres ersten iranischen Bazars – im etymologischen Ursprungsland dieses marktbezeichnenden Begriffs. In der Agha Bozorg Moschee zeigt Ihnen Alexandra Bopp die Elemente eines islamischen Gebetshauses und Sie erkennen die hochgradige Symmetrie der Bauelemente, für welche diese Moschee berühmt ist. Mit einem der typischen Kaufmannshäuser sehen Sie Bau- und Lebensstil der lokalen einflussreichen Familien. Mit der Rosenwasserdestillerie treffen Sie auf ein zeitgenössisches Handwerk, das regional grosse Bedeutung hat und international abgesetzt wird. 

Tag 4: Kashan – Abyaneh – Isfahan
Auf dem Weg zum heutigen Tagesziel legen Sie einen Halt in Abyaneh ein. Das traditionelle Dorf mit seinen Bauten aus roten Lehmziegeln nimmt eine besondere Stellung ein, war es doch bis vor kurzer Zeit noch von Anhängern des zoroastrischen Glaubens bewohnt. Die Lehren des Religionsstiftes Zarathustra erlebten eine Hochblüte als Weltreligion bis ins 1. Jahrtausend n.Chr. und übten mit ihren Elementen eines Schöpfergottes sowie der Dualität Gut gegen Böse erheblichen Einfluss auf Christentum und Islam. Sie widmen sich der Thematik, wie weit zurück die vielseitige persische Geschichte reicht und wie prägend sich der nach-islamische Zeitabschnitt für die Iraner zeigt. Nach kurzer Anfahrt erreichen Sie dann „die Hälfte der Welt“ – dies der Name Isfahans in safawidischen Quellen aufgrund seiner Fülle an architektonischen und landschaftlichen Kostbarkeiten. Sie übernachten in einem traditionellen Hotel.

Tage 5 - 6: Isfahan
Über den Fluss Zayandehrud führen in Isfahan zahlreiche Brücken. Sie überqueren die berühmten Shratestan und Khajou. Im armenischen Viertel, wo heute auch Perser wohnen, besuchen Sie die armenisch-apostolische Vank-Kathedrale. Das Thema der traditionellen Völkervielfalt des Iran kommt bei dieser Gelegenheit auf. Auf dem Meidan-e-Naqsch-e-Dschahan blicken Sie beeindruckt um sich: Das UNESCO-Weltkulturerbe ist einer der grössten Plätze der Welt. Eingerahmt von zweistöckigen Arkaden hat er eine Länge von 500 und eine Breite von 150 Metern. Einen besonders eindrücklichen Blick auf den Platz hat man vom Ali-Qapu Palast mit seinen Musikzimmern, von wo aus schon die Safawiden-Herrscher Polospielen zuschauten. Heute kann man die weitläufige Runde per Pferdekutsche drehen, auf den Wiesenabschnitten zieren Fontänen und picknickende Familien das friedliche, einladende Gesamtbild. Auf dem Basar von Isfahan, aufgeräumt versteckt hinter den Arkaden mit seinem reichen Angebot aller Köstlichkeiten der persischen Welt, treffen Sie einen Miniaturkünstler, der ihnen sein Können gerne zeigt.

Tag 7: Isfahan – Izadkhast – Persepolis
In der südlich angrenzenden Provinz Fars liegt Izadkhast – ein Komplex bestehend aus der gleichnamigen Festung, einer Karawanserei und einer Brücke. Strukturelemente der Festung, welche an der einstigen Seidenstrassenroute zwischen Isfahan und Shiraz liegt, weisen auf Architekturstile vom zweiten persischen Grossreich bis zur turkmenisch-stämmigen Kadscharen-Dynastie hin. Die Geologie dieses Fleckens Land bot sich zum Bau einer befestigten Stadt an, steht sie doch auf der einzigen Felserhebung, mit Blick auf das gesamte umliegende Tal. Ihr Mittagessen nehmen Sie bei einem alten Bekannten Ihrer Fachreferentin ein und lernen danach einen weiteren Gast kennen. Auf den Abend hin fahren Sie nach Persepolis, wo Sie unmittelbar bei den weltberühmten Ruinen übernachten.

Tag 8: Persepolis – Shiraz
Sagenumwoben, 520 v. Chr. vom König Dareios I gegründet, Residenz von Xerxes und anderen persischen Herrschern, von Alexander dem Grossen 330 v. Chr. auf seinem Eroberungszug zerstört und als UNESCO-Weltkulturerbe wieder teilweise aufgebaut. Kunstvolle Paläste entstanden in der zeremoniellen Hauptstadt des Achämenidenreiches auf einer künstlichen Terrasse, geschmückt mit wunderbaren Reliefs. Schon das „Tor aller Länder“ am prächtigen Haupteingang symbolisiert die kulturelle und zivilisatorische Völkervermischung des persischen Reiches. Danach besuchen Sie einen Bio-Safranbauer: Auf Ihren Basarbesuchen bereits angetroffen, finden Sie sich am Entstehungsort der wertvollen roten Safranfäden wieder. Auf dem Feld erfahren Sie viel über Produktion und Landwirtschaft im Iran allgemein. Nach dem Mittagessen mit der Bauernfamilie fahren Sie nach Shiraz, berühmt für seine Dichter, Rosen, Paradiesgärten und Nachtigallen. Erst aber kommen Sie mit der Wirklichkeit der Einheimischen in Berührung: Beim Besuch eines typischen Coiffeursalons treffen Sie auf Alltagsgeschichten der Iraner/innen, welche sie hier miteinander teilen – ein Programmelement, welches bei europäischen Reisenden unter Alexandra Bopps Begleitung immer in Begeisterung endet.

Tag 9: Shiraz
Mit dem Doppel-Mausoleum Shah Cheraq besuchen Sie eine der landeswichtigsten Pilgerstätten, liegen hier doch zwei Brüder des im Schiitentum als achten Imam verehrten Imam Reza begraben. Ein Austausch mit Geistlichen wird bleibende Eindrücke hinterlassen. In einem farbenprächtigen Trockengeschäft entdecken Sie eine Vielfalt an Nüssen, Trockenfrüchten, Joghurtbällchen und Kaviar. Am Mausoleum des bedeutenden iranischen Lyrikers Hafis, umgeben von exquisiten Gärten, führt Sie Alexandra Bopp in die persische Literatur ein. Die Grabstätte selbst wird von Einheimischen rege besucht, die des Dichters Werke zitieren. Das Abendessen geniessen Sie in einem traditionellen Lokal.

Tag 10: Shiraz – Bishapur – Shiraz
Mit Bishapur entdecken Sie eine weitere sassanidische Residenzstadt. Nach einer kurzen aber spannenden Fahrt durch das Gebirge gelangen Sie zu den drei Ruinenkomplexen, bestehend aus Stadt, Festung sowie in einem Nebental Felsreliefs, wo einer Inschrift zufolge schon in elamitischer und parthischer Zeit Menschen siedelten. Ihr Mittagessen nehmen Sie in dieser ruralen Region bei einer Familie ein – ein weiterer, besonderer Kontakt von Alexandra Bopp, wo Sie einen neuen Aspekt des iranischen Lebens kennenlernen. Da diese Gegend auch die Heimat der Qashqai-Nomaden ist, wird auch die Lebensform des Nomadismus thematisiert. Zurück in Shiraz steht Ihnen die restliche Zeit frei zur Verfügung.

Tag 11 – 12: Shiraz – Abarkuh – Yazd
Unterwegs in die Oasenstadt Yazd machen Sie in Abarkuh einen Zwischenstopp, wo Sie ein wunderschön restauriertes Kaufmannshaus besichtigen und einen traditionellen Tee oder Kaffee zu sich nehmen. Mit Yazd treffen Sie auf eine grösstenteils aus Lehmziegeln erbaute Stadt. Zunächst widmen Sie sich der auch heute aktiven zoroastrischen Gemeinde und besichtigen einen ihrer „Türme des Schweigens“. Noch vor 60 Jahren wurden hier den religiösen Vorschriften folgend Tote bestattet. Im berühmten Feuertempel der Gemeinde brennt seit mehr als 1500 Jahren ein ewiges Licht. Ihr Spaziergang führt weiter zu prunkvollen Wohnhäusern durch die traditionelle ruhige Altstadt mit ihren Lehmziegelbauten. Beeindruckend sind auch die Windtürme, jene traditionellen Bauten, die seit jeher Gebäude auf natürliche Art zu kühlen vermögen. Ein Besuch bei einer einheimischen Familie zeigt Ihnen einen weiteren Aspekt der kulturellen Vielfalt im Iran.

Tag 13: Yazd – Maymand – Kerman
Eine längere Fahrt bringt Sie durch ein faszinierendes Gebirge nach Maymand. In der UNESCO-klassierten Kulturlandschaft sind die uralten Behausungen direkt in den Felsen gehauen und werden durch ein traditionelles, unterirdisches Wassersystem versorgt. Die knapp über 100 zählenden Einwohner des Höhlendorfes sind Halbnomaden und leben von Ackerbau, Viehzucht und ihrem Handwerk. Sie sind in einem Nomadenzelt zu Besuch und erfahren vor Ort vom Alltagsleben der Menschen. Weiter geht es in die Provinzhauptstadt Kerman auf 1900 m Höhe. In einem traditionellen Teehaus, dessen Gestaltung, Farben, Raumakustik und Atmosphäre Sie den Orient spüren lassen, können Sie die Wasserpfeife probieren, während Alexandra Bopp Ihnen die Grundlagen der persischen Musik erklärt.

Tag 14: Kerman
In der für ihre Teppiche und in der Antike als Karamani bekannten Stadt besuchen Sie den tief orientalisch wirkenden Bazar, wo nunmehr nicht mehr viele andere abendländische Besucher anzutreffen sind. Zudem besichtigen Sie die Moshtaqieh, ein Grabmal mit drei nebeneinander liegenden Kuppeln sowie ein traditionelles, kegelförmiges Eishaus. Am Abend findet ein besonderes Exklusivtreffen statt: Sie lernen einen berühmten Sufi und Musiker kennen, der Ihnen aus seinem Leben und seiner Karriere berichtet, Ihnen die Grundsätze des Sufismus erklärt und über den Stellenwert der  Musik im Iran erzählt.

Tag 15: Kerman – Mahan – Bam
In Mahan, eine kleine Stadt südöstlich von Kerman, verzaubern Sie Spiralen, Sterne, Kreuze und Kalligraphien am grossartigen Grabmal des Sufiorden-Gründers Nur-Du-Din Nematollah Vali. Weiter besuchen Sie zum Prinzengarten Shazdeh. Der historische persische Garten aus der Kadscharen-Dynastie überrascht als Oase inmitten der Wüste mit seiner unverhofften Pracht, einer Galerie von Springbrunnen und Wasserspielen. Gepflegte Rasenanlagen und Blumenbeete umrahmen ein Herrschaftshaus. Etwas weiter südöstlich erreichen Sie mit Bam Ihr Tagesziel.

Tag 16: Bam – Teheran
Die Stadt Bam liegt am Rande der Wüste Lut, Teil der Provinz Kerman. Das grosse Erdbeben von 2003 hat unter anderem die Jahrhunderte alte Zitadelle zerstört – gleichzeitig aber auch tiefere und ältere Schichten der Anlage freigelegt. In einer gross angelegten Restaurierung wurde die Zitadelle wieder in ihren Ursprungszustand gesetzt, nun mit Elementen, die Jahrtausende zurückdatiert werden. Sie spazieren durch die engen geschützten Gässchen und auf den sonnenausgesetzten Dächern und Mauern. Ein Inlandflug zum Schluss Ihrer Reise bringt Sie zurück nach Teheran; Sie übernachten in einem flughafennahen Hotel.

Tag 17: Teheran – Wien – Zürich
Nachtflug mit Austrian Airlines via Wien nach Zürich, wo Sie am Morgen ankommen.

TERMIN             
23.10. – 8.11.2022         

PREIS
Fr. 7‘980.- p.P.. EZ-Zuschlag: Fr 990.-

TEILNEHMER/INNEN
Min. 15, max. 25 Personen

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