Mythos Shangri-La: Osthimalaya

Von Sechuan nach Yunnan - beeindruckende Klöster Ost-Tibets mit Wanderungen

4. - 23. August 2020
 

 

Noch Plätze frei

Das fruchtbare Sichuan-Becken ist ein uraltes Kernland der chinesischen Kultur. Die Provinz Yunnan ist Heimat von über 30 verschiedenen nationalen Minderheiten. Beide Provinzen werden durch mehrere gewaltige, zum Osthimalaya gehörende Gebirgszüge getrennt, die wir auf dieser Reise durchqueren. In tiefen Tälern und zwischen hoch emporragenden Gipfeln erleben wir unvergessliche grandiose Landschaften. In den Dörfern und Städten begegnen wir Menschen verschiedenster Ethnien, die uns offenen Herzens empfangen.

Wir bewegen uns nicht in der offiziellen Provinz Tibet (Ü-Tsang) aber der von uns besuchte Raum gehörte zum Kulturraum Tibet, man nannte ihn Kham. Die legendären Tee-, Salz- und Pferde-Routen führten als Zubringer der Grossen Seidenstrasse durch dieses gebirgige Gebiet. Der Buddhismus kam hierher und mutierte zum tibetischen ‚Lamaismus‘. Daneben existieren immer noch die alten Natur- und Berggötter. Wir besichtigen grossartige Klöster und Kulturstätten und besprechen deren Funktion in der tibetischen Gesellschaft. Wir lassen uns verzaubern von den bunt bemalten Chörten, dem Duft der Butterlampen und den Gebetsfahnen, die im Winde flattern.

Ein Höhepunkt unserer Reise ist das legendäre Shangri-La. Hier befinden sich 20 % aller Pflanzenarten Chinas, darunter viele Orchideen. Auch viele bedrohte Arten sind hier zu Hause – zum Beispiel der Schwarzhalskranich, dessen weltweiter Bestand auf ca. 6.000 Exemplare zusammengeschrumpft ist. Die atemberaubende Kulisse des Osthimalaya eignet sich hervorragend, um zur inneren Ruhe zu finden.

Themen auf dieser Reise: China; Geographie, Geschichte, Politik, Wirtschaft etc./
Verschiedene Religionen in China / Minderheiten / Buddhismus /Lamaismus. Tibet und der Westen. Die Zukunft Tibets. Antike und moderne Seidenstrasse.

Expertenbegleitung

M.A. Alexandra Bopp ist Orientalistin, Iranistin, Expertin für Zentralasien, Seidenstrasse und vergleichende Religionswissenschaften. Sie hat in der Schweiz, in Teheran und Deutschland studiert, spricht 7 orientalische Sprachen und hat unzählige Geschäfts- und Kulturreisen im Nahen, Mittleren und Fernen Osten organisiert und begleitet. Sie ist Geschäftsleiterin der Firma bopptrading GmbH, die Vermittlungen zwischen Asien und der Schweiz sowie Übersetzungen und Marktanalysen in Ländern des Nahen und Mittleren Ostens anbietet. Sie gibt Seminare für Behörden und Schulleitungen und macht Weiterbildungskurse für Lehrpersonen. Sie organisiert Austauschprogramme zwischen Lehrpersonen aus der Schweiz und den Ländern der Seidenstrasse. Der Orientalistin und Kulturvermittlerin ist es ein Anliegen den Teilnehmern die verschiedenen Kulturen und Denkweisen zu erschliessen, weshalb sie engagiert und klar die spannenden Hintergründe und aktuellen Entwicklungen vermittelt.

Programmvorschlag

1. Tag: Zürich – Chengdu
Ankunft in Chengdu: „Hauptstadt der Pandabären“. Transfer ins Hotel oder je nach Ankunftszeit Besichtigung

2.Tag: Chengdu – Qingchengshan - Wolong (140km, ca 3.5 Std).
Fahrt zum Qingchengberg. Besichtigung der verschiedenen daoistischen Tempel (Puzhao Temple, Jianfu Temple, Tianshidong Temple). Weiterfahrt nach Wolong.

3.Tag: Wolong - Danba (189km, ca 5 Std)
Morgens Besichtigung der Pandaaufzuchtstation von Wolong. Weiterfahrt über den 4480m hohen Balang-Pass – Ausläufer des Osthimalaya - nach Danba. Besuch des tibetischen Zhonglu Dorf.

4.Tag: Danba – Bamei - Dawu (185km, ca 5 Std)
Besuch des tibetischen Suopo Dorf mit seinen 1000 Jahre alten Wehrtürmen auf der anderen Seite des Dadu Flusses. Die Wehrtürme dienten den Angehörigen des Volkes der Qiang als Schutz. Wir geniessen den Blick auf dieses beeindruckende Dorf und die Natur der Berge ringsum. Weiterfahrt durch die zerklüftete Berglandschaft nach Dawu, unterwegs Besuch des Huiyuan Klosters in Bamei. Besuch des Lingque Klosters.

5.Tag: Dawu – Luhuo - Garze (267km, ca 5.5 Std)
Fahrt über Luhuo nach Garze, Fotostop beim Kasa-See. Besichtigung der Klöster Garze Degong. Garze wurde von den Mongolen gegründet und ist heute das grösste Kloster in Kham.

6.Tag: Garze – Dege - Jomda (278km, ca 7Std.)
Fahrt nach Dege und Besuch des Goenchen Klosters, Mittelpunkt von Kham und berühmt für seine Druckerei. Weiterfahrt nach Jomda, das an der Sechuan-Tibet Strasse liegt. Unterwegs Besuch des Wara Kosters, berühmt für seine Kanjur-Ausgabe und die Abbildungen aus dem Gesar-Epos.

7.Tag: Jomda – Gongjue - Markam (318km, ca 10Std.)
Sehr lange Fahrt nach Markang, unterwegs Besuch des Ela Klosters sowie Keqin Klosters.

8.Tag: Markam – Yanjing - Dechen (220km, ca 5 Std.)
Heute überqueren wir die Provinzgrenze von Sechuan nach Yunnan. Besuch des Wese Klosters. Fahrt nach Yanjing, Besichtigung der Salzfelder, der alten katholischen Kirche (seit 1855). Weiterfahrt nach Dechen.

9. Tag: Dechen – Xidang – Yubeng (73km)
Fahrt zur heissen Quelle von Xidang. Unterwegs besuchen wir das Kloster Feilai, wir reiten 17km (ca. 5 Std.) mit dem Pferd zum Dorf Yubeng am Fuß des Kawa Karpo (Hauptgipfel des Meili Schneeberges). Der Meili Schneeberg liegt im Osten Shangri-Las und ist einer der heiligen Berge, die von tibetischen Buddhisten verehrt werden. Er ist der höchste Berg in der Provinz Yunnan und gilt als einer der schönsten Berge auf der Welt. Der Meili Schnee Berg hat 13 Gipfel, die mehr als 6000m über dem Meeresspiegel liegen.

10. Tag: Yubeng Dorf - Xidang - Dechen (73km)
Trekking in der Umgebung, zurück mit Pferd und dann Auto nach Dechen.
Hier hat sich das Leben der Nomaden und in den Dörfern seit Jahrhunderten kaum verändert. Bunte Gebetsfahnen flattern an den steilen Berghängen, Schwarze Yaks wandern unter der Führung ihres Hirten gemächlich entlang der Straße.

11. Tag: Dechen – Shangri-La (163km ca 4 Std )
Fahrt durch die grandiose Berglandschaft mit dem Baima Schneeberg und der ersten grossen Kurve des Yangtse Flusses zum Bengzilan Dorf. Wir besuchen das Tabalin Nonnen Kloster und das Dongzhulin Kloster, in dem mehrere hundert Mönche leben. Es liegt auf 3000m Höhe, wurde 1667 zu Beginn der Qing-Dynastie gebaut und ist der Ursprungsort des tibetischen Buddhismus in Yunnan.

Abstecher zum Napa See. Er liegt (3.270 m) in einem Tal, und ist an drei Seiten von Bergen eingerahmt, die im Frühling und Winter von Schnee bedeckt sind. In der Trockensaison liegt der See in einer Graslandschaft.

Fahrt nach Zhongdian (3.300 m). In Konkurrenz mit anderen Orten der Region wurde die Stadt Ende 2001 offiziell in Shangri-La umbenannt. Shangri-La – der Ort, den der Autor James Hilton in seinem Buch "Verlorener Horizont" zum Mythos machte. Der junge Brite Conway findet sich darin nach einem Flugzeugabsturz in einem paradiesischen Kloster wieder – für ihn beginnt die Grenze zwischen Realität und Fantasie zu verschwimmen. Nicht weiter verwunderlich in dieser mystischen Landschaft, geprägt von der einzigartigen tibetischen Kultur.

12. Tag: Shangri-La - Tigersprungschlucht (141km ca 3.5 Std )
Wir besichtigen das 300 Jahre alte tibetische Kloster Songzanlin. Es ist das grösste in Yunnan. Der 5. Dalai Lama hat ihm den Namen gegeben. Es handelt sich um einen ganzen Festungskomplex und ist eigentlich eine ganze Stadt. Wir schlendern durch die Altstadt Duktsong und können in den vielen Touristengeschäften einkaufen.
Weiterfahrt zur Mittleren Tigersprungschlucht. Die eindrucksvolle Tigersprungschlucht ist eine der tiefsten Schluchten der Erde. Über Jahrmillionen hat sich der Jinsha-Fluss, ein Zulauf des Yangtse, durch den Fels gefressen. Der Namen gebenden Legende zufolge entkam ein Tiger seinem Jäger mit einem gewaltigen Satz über die reißenden Wasser des Flusses.

13. Tag: Tigersprungschlucht - Lijiang (100km ca. 2 Std )
Grosse Wanderung über spektakuläre Felswände und mit grandioser Aussicht in der Tigersprungschlucht. Fahrt nach Lijiang.

14. Tag: Lijiang - Lugu See (229km ca 5.5 Std )
Ausflug zum Fuguo Kloster. Fahrt zum legendären Lugu See. Am Nachmittag Bootfahrt auf dem See und Besuch einer einheimischen Moso Familie.

15. Tag: Lugu See - Lijiang (184km ca 4.5 Std )
Am Morgen Bootsfahrt auf dem See, Rückfahrt nach Lijiang.
Besuch der Altstadt Lijiang und des ehemaligen Wohnsitzes von Joseph Rock.

16. Tag: Lijiang
Lijiang (2.300 m), die ehemalige Hauptstadt des Naxi-Königreichs ist ein wahrer Schatz. Die Umgebung und seine Altstadt wie aus dem Bilderbuch: klassisch geschwungene Dächer, kunstvoll verzierte Hauseingänge und gemütliche Kopfsteinpflastergassen machen den Ort zu einem Gesamtkunstwerk. Wir erkunden die malerische Altstadt, die UNESCO-Weltkulturerbe ist und steigen auf den Löwenhügel mit der Wangu-Pagode. Von hier haben wir einen wundervollen Blick auf die Altstadt von Lijiang. Am Teich des schwarzen Drachen genießen wir die wunderbare Natur mit Blick auf den schneebedeckten Jadedrachenschneeberg. Überall begegnen wir Zeugnissen der geheimnisvollen Dongba-Kultur. Das Volk der Naxi war ursprünglich matriarchalisch strukturiert, und so begegnen uns überall in Lijiang die selbstbewussten freundlichen Frauen in ihren blauen Trachten. Den ganzen Nachmittag haben wir Zeit die Altstadt (UNESCO-Weltkulturerbe) zu erkunden und Einkäufe zu tätigen.
Besichtigung der Klöster Zhiyunchan und Wenfeng und evtl. ein Naxi-Dorf
Fakultativ: Besuch des traditionellen Naxi-Musikabends.

17. Tag: Lijiang – Shaxi - Dali (284km ca 5 Std)
Fahrt nach Shaxi, wo wir den Marktplatz der Tee- und Pferde-Straße besuchen und der Grotten auf dem Shibaoshan Berg. Weiterfahrt nach Dali.
Dali ist das Zentrum des Volkes der Bai.

18 Tag: Dali- Kunming (2 Std)
Besuch des Morgenmarkts in Xizhou, eines traditionellen Bai-Hauses und der Altstadt. Außerhalb der Stadtmauern Dalis befindet sich der Tempel Chongsheng Si mit den weltberühmten drei Pagoden, die sich im See reflektieren. Spaziergang am Erhai See.

Am Nachmittag Fahrt mit dem Schnellzug nach Kunming. Kunming ist die Hauptstadt von Yunnan, die wegen ihres milden Klimas auch bekannt ist unter dem Namen „Stadt des ewigen Frühlings“ (1.890 m). Eine beeindruckende chinesische Show am Abend ist fakultativ.

19. Tag: Kunming / Rückflug
Transfer zum Flughafen oder Reise-Verlängerung

Wichtige Hinweise für Reisen nach Tibet

Reisen im Kulturraum Tibet haben Expeditions-Charakter. Trotz sorgfältiger Planung und langjähriger Erfahrung mit Tibet können wir kein exaktes Programm garantieren. Es handelt sich nicht um eine Luxusreise. Serviceleistungen und touristische Infrastruktur sind in Tibet nicht immer zufriedenstellend. Die Abnützung der Fahrzeuge auf den tibetischen Strassen ist enorm. Das kann zu Pannen und Verzögerungen führen. Programmänderungen wegen Wetter, Pannen, Baustellen, Streiks, behördlichen Verfügungen etc. sind jederzeit möglich. Einzelne Programmpunkte und Besichtigungen können ersatzlos gestrichen werden und grössere Umwege nötig sein. Unterkünfte in lokalen Gästehäusern sind sehr einfach und teilweise ohne jeglichen Komfort. Die Nachtruhe kann nicht als gesichert gelten. Es kann vorkommen, dass nachts an Strassen gebaut wird oder eine Hochzeitsfeier Lärm verursacht. Die Verpflegung unterwegs kann simpel sein. Das Programm wird spontan der Situation angepasst. Feste Essenszeiten können nicht garantiert werden. Der Umgang mit den lokalen Behörden und den Ein¬heimischen erfordert viel Geduld. Deshalb kann eine Reise nach Tibet mit Unwäg¬barkeiten, Überraschungen und Risiken verbunden sein.

Voraussetzungen sind gute Gesundheit, Flexibilität, Teamfähigkeit sowie Toleranz und Erlebnisbereitschaft den Mitreisenden als auch unvorhergesehenen Ereignissen gegenüber.
Für eventuell auftretende Schwierigkeiten oder Unregelmässigkeiten (wie oben beschrieben) werden unmittelbar Lösungen gesucht und einvernehmlich angeboten.

Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass Sie mit der Buchung diese besonderen Umstände und Anforderungen der Reise anerkennen.

Unterkunft

Doppelzimmer mit Dusche/WC in Hotels grösstenteils 3* gemäß Landesstand. Änderungen der angegebenen Hotels sind vorbehalten.

Teilnehmerzahl: 6 bis 12 Personen

Preis pro Person (19 Tage inkl. Reiseleitung Alexandra Bopp)

  • Ab 6 Personen: Gemäss Programm im Doppelzimmer: ca. CHF 6300
  • Ab 8 Personen: Gemäss Programm im Doppelzimmer: ca. CHF 5200

Anzahlung: Fr. 2000.-- / Person, gilt als definitive Anmeldung.

Konto Acapa Tours GmbH, Unterdorfstrasse 35, CH-5107 Schinznach-Dorf
IBAN CH23 0027 8278 8183 7501 P. Vermerk Reise China Shangri-La A0AB1035 2020 mit Bopp Sutter.
(Adresse Bank: UBS AG, Postfach, 8098 Zürich, BIC: UBS W CH ZH 80A)

Eingeschlossene Leistungen

1. Zwei Reiseleiter; Alexandra Bopp als Orientalistin und ein einheimischer Führer
2. Jeeps für Transports und Transfers mit professionellem Fahrer
3. Eintrittskarten/Steuer gemäss Programm
4. Halbpension
5. Hotels 3*, Gasthäuser
6. Vorbereitungsveranstaltung (in CH)
7. Visumseinholung (excl. Gebühren)
8. Beratung/Hilfe bei Flugbuchung

Nicht inbegriffen

1. Flug Zürich – Chengdu, Kunming –Zürich (ca. 800-1000Fr.)
2. Annullierungs-, Kranken-, Unfall-, Reise-, SOS-Versicherung. Gerne beraten wir Sie oder bieten Ihnen unsere Versicherung an
3. Visumsgebühren
4. Trinkgelder für Reiseleiter, Busfahrer und Hotelpersonal (ca. 10Fr./Tag)
5. persönliche Auslagen für nicht im Preis enthaltene Mahlzeiten, Getränke

Annullationskosten: Bei Abmeldung aus wichtigen Gründen werden die effektiv bezahlten Kosten mit dem Teilnehmer abgerechnet. ARVB (https://bopptrading.ch/index.php/aktuelle-reisen/allg-vertragsbedingungen-avrb )

reisegarantieReisegarantie/Sicherstellung

Acapa Tours GmbH, 5107 Schinznach-Dorf ist Teilnehmer am Garantiefonds der Schweizer Reisebranche. Detaillierte Information erhalten Sie auf Verlangen bei uns, Ihrem Reisebüro oder unter www.garantiefonds.ch.

Versicherungen

Im Reisepreis sind keine Versicherungen inbegriffen und die Haftung der Veranstalter und Transportunternehmen ist beschränkt. Wir empfehlen dringend den Abschluss einer SOS- und Annullationskosten-Versicherung. Wir beraten Sie gerne.

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Es gelten die AGB von Acapa Tours GmbH, 5107 Schinznach-Dorf.

Organisation und Durchführung

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