Seidenstrasse; Quer durch Zentralasien
Von Baku nach Astana, 28. April-16./19. Mai 2016

Mit Schiff, Zug, Bus und Flugzeug bereisen wir 4 Länder: Aserbaidschan, Turkmenistan, Usbekistan und Kasachstan.

mit M.A. Alexandra Bopp

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Titelbild

Die Reise wird organisiert und begleitet von M.A. Alexandra Bopp Sutter, Orientalistin, Iranistin, Expertin für Zentralasien und die Seidenstrasse, Islam und Vergleichende Religionswissenschaften.

Mit Schiff, Zug, Bus und Flugzeug bereisen wir 4 Länder: Aserbaidschan, Turkmenistan, Usbekistan und Kasachstan. Eine Reise der Kontraste.
Von alten Karawanen Knotenpunkten an der Seidenstrasse zu modernen. Öl-Metropolen.  Unterwegs durchqueren wir das Kaspische Meer, zwei Wüsten, Steppen und Berge. Wir lernen dabei Zarathustra und Feuertempel kennen, Islamische Kunstwerke, das Erbe Chingis Khans und die bizarre Moderne.

REISEPROGRAMM

1. Tag: Flug Zürich - Baku (Aserbaidschan)

2. Tag: Baku

Die Metropole am Kaspischen Meer bietet eine faszinierende Mischung aus reicher Tradition und westlicher Lebensart. Aserbaidschan ist das Land des Feuers. Am Berg Yanar Dag wird klar warum. Er steht seit über 1000 Jahren permanent in Flammen.

3. Tag: Baku - Turkmenbashi (Turkmenistan)

Mit dem Schiff über das Kaspische Meer (oder Flug) nach Turkmenistan.

4. Tag: Turkmenbashi - Yangy Kala - Balkanabat

p1Stadtbesichtigung von Turkmenbashi (Fischmarkt, Russisch Orthodoxe Kirche etc.)
Fahrt nach Yangy Kala am Golf von Karabogaz. Wir geniessen die spektakuläre Aussicht über das ehemalige Meerbett. Millionen Jahre haben interessante Canyons geformt, die in den verschiedensten Farben in der Sonne scheinen. Wir besuchen den heiligen Schrein des Gozli Ata und übernachten mit den einheimischen Pilgern.

5. Tag: Balkanabat – Dehistan-Serdar

Fahrt nach Balkanabat an Ölförderungsgebieten vorbei. Dehistan wurde 1933 als Station der Transkaspischen Eisenbahn gegründet und hieß bis 1946 Nefte-Dag (Neft = Erdöl). Weiterfahrt nach Dehistan oder Mishrian. Dies war die Hauptstadt in Khwarezm (Gebiete vom heutigen Iran und Turkmenistan) vom 10.-14. Jh. und somit ein wesentlicher Knotenpunkt an der Seidenstrasse. Wir besichtigen die Ruinen (Moschee, Madrasa, Caravanserei, Minarette) und die Stadtmauern. Fahrt nach Serdar und Uebernachtung im Hotel.

6. Tag: Serdar - Nohur
Heute sehen wir weitere atemberaubende ‚Mond‘- bzw. Sand- und Flusslandschaften,  Pilger- und archäologische Stätten. Nohur liegt im Gebirge Kopet Dag, das die Grenze zum Iran bildet. Nach der kargen Wüstenlandschaft, sehen wir die ersten Frühlingsblumen. Wir besuchen Weber und Teppichknüpfer zu Hause.
Uebernachtung in Nohur im Hotel oder in einer Familie.

7. Tag: Nohur - Ashgabat

Fahrt nach Ashgabat. Unterwegs besuchen wir eine Akhal Teke Pferdefarm und lernen dort die weltbekannten Ahaltekkiner Pferde kennen. Das Mausoleum Turkmenbashi stimmt uns auf das Konzept des verstorbenen Diktators von Turkmenistan ein und bereitet uns vor auf die Hauptstadt aus Marmor mitten in der Wüste. Vorher besuchen wir noch Nisa, die ehemalige parthische Hauptstadt bestehend aus einer Zeremoniehalle, einem Schatzhaus und der Residenz (UNESCO Weltkulturerbe).
Fahrt dem Kopet Dag Gebirge entlang in die Hautstadt Ashgabat. Uebernachtung im 4* Hotel. Stadtrundfahrt durch das Lichtermeer von Ashgabat.

8. Tag: Ashgabat

Besichtigung Ashgabats. Ashgabat ist eine faszinierende moderne Stadt in sowjetischem und postsowjetischem Stil - aus Marmor. Die riesigen Avenuen mit unzähligen Springbrunnen mitten in der Wüste wirken wie eine Filmkulisse. Besuch des Unabhängigkeitsturms, des Neutralitäts-Turm, des Standbildes des ehemaligen Staatschefs Saparmyrat Nyýazow und des Fernsehturms. Die Museen stellen beeindruckende Exponate von den Fundorten ganz Turkmenistans in einer exzellenten Art aus.
Besuch des Historischen Museums. Auf freiwilliger Basis kann das Teppichmuseum besucht werden.

9. Tag: Ashgabat- Mary

Flug Ashgabat-Mary. Tagesausflug in die riesige antike Stadt Merw. Sie ist mehr als 2500 Jahre alt, UNESCO Weltkulturerbe und gehört zu den wichtigsten Städten an der Seidenstrasse. Wir besichtigen die Ruinen der 5 Städte, teilweise über- und nebeneinander  über die Jahrhunderte errichtet worden sind (Erk Kala, Gyaur Kala, Sultan Kala, Abdullah Khan Kala, Bayram Ali Khan Kala und historische Gebäude wie Karavansereien, Forts, Pilgerstätten und das Mausoleum Sultan Sanjars. Uebernachtung in Mary im 4* Hotel.

10. Tag: Mary – Farab- Bukhara (Usbekistan)

p2Lange Fahrt nach Farab. Dabei überqueren wir den berühmten Karakum Kanal, die Karakum Wüste und den lebensspendenden Amu Darya Fluss. Heute wird Wasser ein wichtiges Thema sein. Grenzüberschreitung und Zollformalitäten können einige Zeit in Anspruch nehmen, bieten aber immer auch interessante Einblicke in die Alltagsprobleme der Zentralasiaten. (Thema Grenzen)
Fahrt nach Bukhara und Uebernachtung in einem Hotel mit traditioneller Bauweise.

11. Tag: Bukhara

Ganztagesbesichtigung in der tausendjährigen Stadt und Handelsmetropole mit ihren unzähligen Bauten aus verschiedensten Epochen. Bukhara hat eine wunderschöne intakte Altstadt. Gemütlich werden wir hindurch schlendern, Sehenswürdigkeiten besichtigen und im Bazar feilschen, Kunsthandwerk bestaunen und einkaufen. Im Labi Hauz Komplex können wir am Abend eine Folk Show mit Abendessen geniessen (nach Absprache).

12. Tag: Bukhara – Navay– Samarkand

Fahrt nach Samarkand. Unterwegs besichtigen wir Navay- ein Sufiheiligtum sowie ein Museum. Zwei Übernachtungen in Samarkand in einer kleinen Karawanserei im alten Stil renoviert (Hotel Caravan Serail 4*).

13. Tag: Samarkand;

Die Stadt gehört zu den ältesten Städten der Welt. Sie wurde von Alexander dem Grossen, den Arabern, Dschingis Khan und Tamerlan erobert und von letzterem zu unbeschreiblicher Blüte geführt. Wir bestaunen das Observatorium von Ulugbek, türkis blaue Moscheen, Medresen, Grabanlagen und Goldkuppeln wie in 1001 Nacht.

14. Tag: Samarkand - Tashkent

Besichtigung weiterer Sehenswürdigkeiten Samarkands wie das Mausoleum des Al Bukhari und den berühmten Frisch-Markt. Freizeit. Abendzug nach Tashkent. Hotelbezug. Zwei Übernachtungen in Tashkent (Hotel Grand Mir 5*).

15. Tag: Tashkent

Die Hauptstadt Usbekistans liegt in den Ausläufern des Tien-Shan Gebirges und ist ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt. Sie wurde Mitte des letzten Jahrhunderts durch ein Erdbeben zerstört und im modernen Stil wieder aufgebaut. Ein Teil der Altstadt blieb aber erhalten. Stadtrundfahrt durch die moderne Stadt mit ihren Monumenten, Spaziergang und Metrofahrt. Besichtigung der Altstadt und des Tashkenter Bazars. Sehenswert ist die Medrese Kukeldasch, deren Hauptfassade mit Fayencen geschmückt ist. In der Medrese Barak Khan befindet sich seit 1943 die Verwaltung der sunnitischen Muslime Zentralasiens und Kasachstans. Wenn möglich unterhalten wir uns hier mit einem Lehrer. Daneben steht das Mausoleum Kaffal scha-chi.

16. Tag: Tashkent –  Turkestan (Kasachstan)

p3Fahrt über die Grenze von “Chernyaevka” nach Kasachstan. In Turkestan besuchen wir das Mausoleum von Hodja Ahmed Yassawi, dem Gründer des Yassawi-Sufiordens. Er lebte zur Zeit des mongolischen Eroberers Tamerlane (Timur-i Lang) (1370-1405). Yassawi, ein Mystiker und Poet hat vieles dazu beigetragen die turksprachigen Kasachen zum Islam zu bekehren und gilt daher als Vater der Türken.

17. Tag: Turkestan –Otrar- Taraz - Almaty

Fahrt zu den Ruinen von Otrar. Die Stadt hatte grosse Bedeutung in der Geschichte Zentralasiens gehabt, da sie an der Grenze zur sesshaften und landwirtschaftlichen Zivilisation lag. Sie lag an der Seidenstraße und schuf die Verbindung zwischen China, Europa, Nahen- und Mittlerem Osten, Sibirien und dem Ural. Taraz ist über 2000 Jahre alt und USESCO Weltkulturerbe. Nachtzug nach Almaty

18. Tag: Almaty

Fahrt zum Hotel und ausruhen und frühstücken. Stadtbesichtigung von Almaty. Die Stadt Almaty (hiess auch Werny oder Alma Ata ist mit ca. 1,6 Millionen Einwohnern die größte Stadt Kasachstans. Bis 1997 war sie Hauptstadt des unabhängigen Kasachstan und ist noch immer das kulturelle, wissenschaftliche und wirtschaftliche Zentrum des Landes mit Universitäten und zahlreichen Sakralbauten, Museen und Theatern. Wir besuchen Pärke, das Museum der Kasachischen Musikinstrumente, den grünen Bazar, die zentrale Moschee und den Kok-Tube Hügel. Zu den bekanntesten Sakralbauten gehören die Christi-Himmelfahrt- und die Nikolaus-Kathedrale.

19. Tag: Rückflug in die Schweiz oder

Verlängerung in Kasachstan
19. Tag: Almaty, Nachtzug nach Astana

Weiterführung der Besichtigungen in Almaty: Metrosystem, Archäologie-Museum. Besuch einer Falkenfarm und evtl. Falken-Show. Ausflug nach Medeo in den Vorbergen des Zailiysky Alatau. Nebst der schönen Natur sehen wir dort die grösste Eis-Schnellaufbahn der Welt. Nachtzug nach Astana.

20. Tag: Astana

Astana heist Hauptstadt. Fast alle großen Bauwerke der Stadt wurden erst ab 1998 erbaut, als
Astana die Hauptstadt Kasachstans wurde. Astana liegt in einer großräumigen Steppen-landschaft im Übergangsbereich zwischen dem russisch geprägten Norden Kasachstans und dem extrem dünn besiedelten Landeszentrum am Fluss Ischim. Stadtbesichtigung von Astana: Im Zentrum des neuen Stadtteils befindet sich der Water-Green-Boulevard, in dessen Mitte der Bajterek-Turm, das Wahrzeichen Astanas, liegt. Seit der Jahrtausendwende gibt es in Astana einen Bauboom für Wolkenkratzer. Die Pyramide des Friedens und der Eintracht ist ein 77 m hohes pyramidenförmiges Bauwerk, das vom britischen Architektenbüro Foster + Partners entworfen wurde. Besuch des Shopping Centers Khan Shatyry-Zelt (transparentes Zelt). Weiter besichtigen wir die grossen Plätze, die Konzerthalle, die Nur-Astana-Moschee - die größte Moschee Kasachstans. Außerdem befindet sich in Astana die größte Synagoge Zentralasiens. In Astana wird 2017 die Weltausstellung Expo 2017 stattfinden. Uebernachtung im 4* Hotel in Astana.

21. Tag: Rückflug in die Schweiz

Zum Programm

Geeignet für Besucher mit Interesse an der Kultur der bereisten Länder und Toleranz/Verständnis für Ansichten und Zeitbegriffe einer fremden Tradition.
Es stehreisegarantieen uns bequeme Minibusse (je nach Gruppengröße) zur Verfügung, die Fahrten über lange Strecken können anstrengend sein.  
Infolge widriger Witterungsverhältnisse können Routen blockiert sein oder Besichtigungen umgestellt werden bzw. ausfallen. Durch Naturgewalten entstehende Zusatzkosten müssen vom Kunden bezahlt werden.
Die Hotelklasse kann je nach Wunsch der Teilnehmer noch angepasst werden. Die beste Kategorie ist allerdings nicht überall verfügbar.

p4Anmeldung

Bitte melden Sie sich bei Interesse so bald wie möglich. Das Programm kann nach Absprache auf die Teilnehmer zugeschnitten und angepasst werden.

Organisation und Durchführung
Acapa Tours GmbH, 5107 Schinznach-Dorf


Büro Herrliberg:
+41 79 416 76 12            
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