Tibet: Dach der Welt, 19. Aug. - 6. Sept. 2015

Auf der neuen Route von Beijing nach Kathmandu (mit der Lhasabahn)

 

mit M.A. Alexandra Bopp

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Die Reise führt über die Seidenstrasse nach Tibet. Über die Seidenstrasse ist auch die Religion des Buddhismus nach Tibet gekommen. Von der ehemaligen Karawanenstation Lanzhou am Gelben Fluss aus besuchen wir das buddhistische Grottenwunder Bingling Si. Lassen Sie sich von M.A. Alexandra Bopp in die Geschichte, Entstehung und Verbreitung des Buddhismus einführen. Wir tauchen in die Welt der Seidenstrasse ein und erfahren wer diese Grotten gebaut hat und warum. Mit der Fahrt nach Osttibet verlassen wir die Kultur der Seidenstrasse sowie Chinas und wenden uns langsam der tibetischen Kultur zu indem wir nach Osttibet fahren. Dort sehen wir die wichtigsten Klöster der Neuen Schule des Mahayana Buddhismus, der Gelugpa Schule aber auch der Sakya Schule. Wie konnte sich der Buddhismus so verändern? Es scheint als ob es sich beim Buddhismus in China und auf der Seidenstrasse um eine andere Religion handeln würde als beim Tibetischen Buddhismus. Der Grund dafür und die verschiedenen Facetten des Buddhismus wird Ihnen die Expertin gerne erklären. Die weiten Yak-Wiesen mit den Nomadenzelten sind das Markenzeichen Amdos und bilden einen grossen Kontrast zu der steinigen und öden Gebirgslandschaft, die uns in Lhasa und Zentraltibet erwarten wird.

Lange ist Tibet für Fremde unzugänglich gewesen. Tibet war ein magischer, mythischer Ort im unwegsamen Himalaya, weit abgeschnitten von der modernen Welt. Am 1. Juli 2006 hat sich mit der Ankunft des ersten Zuges in Lhasa ein neues Kapitel der tibetischen Geschichte aufgetan.

Die rund 1000 km lange Zugstrecke von Golmud nach Lhasa eröffnet einen neuen Zugang zum Dach der Welt, welcher Begeisterung aber auch Kritik ausgelöst hat. Die Zugstrecke ist die längste und höchste Hochland-Eisenbahn der Welt und eine der spektakulärsten.

Landschaftlich bietet diese Reise Superlative und Gegensätze: Nachdem wir die Aussicht auf die höchsten Berge der Welt genossen haben, fahren wir in die subtropische Klimazone von Kathmandu.

Reiseleitung:

M.A. Alexandra Bopp ist Orientalistin, Expertin für Zentralasien, Seidenstrasse, Himalaya Region und vergleichende Religionswissenschaften. Sie spricht 7 orientalische Sprachen und hat in der Schweiz, in Teheran und Deutschland studiert und hat unzählige Geschäfts- und Kulturreisen im Nahen, Mittleren und Fernen Osten organisiert und begleitet. Sie leitet die Firma bopptrading, die Vermittlungen zwischen Asien und der Schweiz, Uebersetzungen und Marktanalysen anbietet. Zudem macht sie Kurse und Seminare zur Weiterbildung von Lehrpersonen in der Schweiz und organisiert Schul-Austausche mit Ländern der Seidenstrasse. Sie ist Präsidentin des Vereins Seidenstrasse für Bildungs- und Kulturaustausch.

Sie wird u.a. folgende Themen behandeln: Der Streit der Briten, Russen und Chinesen um Tibet und warum ist das karge Land am Rande der ehemaligen Seidenstrasse plötzlich in den Blickpunkt der Weltgeschichte gerückt und mit den Gebieten Zentralasiens zusammen zum Kernstreitpunkt des Kalten Krieges geworden. Die Religionen – Buddhismus, Bön und Schamanismus - woher sie gekommen sind und wie sie gefestigt haben. Im 13. Jh. legte Kublai Khan, Herrscher des damals weltbeherrschenden mongolischen Weltreiches den Grundstein für die ‚Herrschaft‘ des Buddhismus in Zentraltibet und begründete die Vormachtstellung der Mönche in Tibet. Handelte er damals schon politisch motiviert und nicht religiös? Wie geht es dem Volk der Tibeter heute? Wie leben sie in China, Nepal, Indien und den kleinen Königreichen im Himalaya?

Reiseverlauf:

1. Tag Flug Zürich - Beijing

Flug mit Swiss oder einer anderen Linienfluggesellschaft ab Zürich nach Beijing (ca. 13.20/05.15). Flüge sind auch ab Frankfurt, München, Genf, Berlin, Wien möglich.

2. Tag Beijing - Lanzhou

Ankunft in Beijing (05.15 Uhr). Nach der Zollkontrolle Weiterflug nach Lanzhou (ca. 07.15/08.15 oder 08.50/09.50). Transfer in ein gutes Hotel und Zeit zum Ausruhen. Lanzhou ist die Hauptstadt der Provinz Gansu und war eine wichtige Station der Karawanen auf der Seidenstrasse. Besichtigung der Weißen Pagode, der Eisernen Brücke, die zu den ältesten Brücken über den Gelben Fluss zählt, und des Provinzmuseums mit dem berühmten Fliegenden Pferd. Das Fliegende Bronze-Pferd aus der Han-Zeit (206 v.-220 n.) ist jetzt Symbol für den Tourismus Chinas. Interessant ist aber, dass diese Pferde aus dem Ferghana Tal kamen und Kaiser Han Wu Di diese Region hauptsächlich deshalb eroberte, weil die Han Chinesen nur so wertvollen Pferden aus der Region des heutigen Usbekistan und Kirgistan nach China gebracht werden konnten. Freuen Sie sich auf weitere spannende Erläuterungen von Alexandra Bopp. Uebernachtung in Lanzhou in 3* Hotel.

3. Tag Lanzhou – Bingling Si – Labrang/Xiahe (Osttibet)

Vormittags Fahrt zum ersten Staudamm Chinas am Gelben Fluss in Liujiaxia. Fahrt im Schnellboot über den Gelben Fluss nach Bingling Si (ca. 45 Min.). Hier befinden sich buddhistische Grotten eingebettet in eine majestätische Landschaft. Das Heiligtum beherbergt zahlreiche Kulthöhlen und den 27 m hohen Matreya Buddha. Dank der Abgeschiedenheit der Bingling Si Grotten, haben diese die Kulturrevolution relativ unbeschadet überstanden.

Anschliessend Weiterfahrt nach Xiahe/Labrang (ca. 105 km, ca. 2 Std.). Übernachtung in einem einfachen Hotel (2*).

p54. Tag Labrang/Xiahe - Tongren (Osttibet)

In Xiahe (2920 m), das man auch ‚Klein Tibet‘ nennt, besuchen wir das Labrang Kloster, das mit 6 Instituten und mehr als 3000 Mönchen das größte lamaistische Kloster außerhalb Tibets ist. Es ist neben dem Kumbum Kloster das bedeutendste monastische Zentrum an der nordöstlichen Grenze des tibetischen Kulturraums ist. Das im Jahr 1710 gegründete, teilweise gut erhaltene Kloster diente über Jahrhunderte als Bindeglied zwischen dem tibetischen und mongolischen Lamaismus. Wir umrunden das Kloster mit vielen Pilgern, spazieren in der Stadt, geniessen die tibetische Atmosphäre und machen Fotos.

Mittags Fahrt über grüne Yak-Wiesen nach Tongren (105 km/ca. 2 Std.). Tongren liegt im Herzen von Amdo. Über 400 Mönche leben im Rongpo-Gonchen-Kloster, das auf die Sakya-Traditon zurückgeht. Das Kloster ist vor allem für die Repkong-Malschulen bekannt, die sich im 15.Jh. entwickelten. Besuch des interessanten Museums und einiger Malschulen in den umliegenden Dörfern. Uebernachtung in einem 2* Hotel in Tongren.

5. Tag Tongren – Kumbum Kloster (Osttibet) – Beginn der Zugreise

Fahrt durch die Grassteppen, vorbei an Nomadenzelten und Yakherden in das Kumbum-Jampaling-Kloster, eines der wichtigsten Klöster Tibets. Pilgerscharen sind ständig unterwegs, um den Geburtsort von Tsongkhapa, dem Gründer des Gelupka-Ordens, zu besuchen. Das Kloster wurde 1577 gebaut und ist riesig. 9 Tempel sind zugänglich, von denen keiner dem andern gleicht. In einem der Tempel sind wunderschöne Skulpturen aus Yakbutter ausgestellt. Nach der Besichtigung des Klosters Fahrt nach Xining, der Hauptstadt der Provinz Qinghai. Die Stadt liegt am Rande des tibetischen Plateaus. Abends Transfer zum Bahnhof in Xining. Hier beginnt die Zugreise nach Lhasa mit der Fahrt über Nacht nach Golmud (Soft sleeper, 4-Bett-Abteil mit Bettzeug; Zug N917 ca. 20.28/21.50+1).

Mit der modernen Hightech-Bahn, die über Sauerstoffzufuhr verfügt, fahren wir an Yak-Hirten und kleinen Dörfern geschmückt mit Gebetsfahnen vorbei. Der Bau der Zuglinie gilt als technisches Meisterwerk. Den über 100‘000 Arbeitern musste Sauerstoff verabreicht werden. Die grösste technische Herausforderung für den Bau von Brücken und Tunnels war der Permafrost.

Für die Tibeter ist der neue Zug eine bequeme Verbindung mit dem restlichen Teil von China. Wegen der enormen Nachfrage sind Zugtickets jedoch sehr schwer zu bekommen. Für westliche Touristen ist immer noch ein spezielles Tibet-Permit notwendig und die Zugfahrt nach Lhasa kann nur im Zusammenhang einer Pauschalreise gebucht werden.

Es ist die höchste Zugfahrt der Welt! Die Route führt über Pässe von über 5000 m und zum höchsten Bahnhof der Welt (5068 m) in Tang Gu La. Die Bahnstrecke ist ein Wunder der Ingenieurskunst. Auf Permafrostboden sind die Schienen gebaut, von Kühlrohren gekühlt, damit der Boden im Sommer nicht auftaut. 675 Brücken haben eine Gesamtlänge von 160 km.

6. Tag Im Zug nach Lhasa

Ganztägige Fahrt im Zug nach Lhasa. Die Landschaft ab Golmud bis Lhasa im Qinghai- Tibet-Plateau ist beeindruckend, einmalig und sensationell. Wir geniessen die bequeme Fahrt vorbei an Hochebenen, Bergen, Seen, weidenden Yakherden, Tibetantilopen und Wildeseln, die man mit etwas Glück vom Zug aus sehen kann. Die Fahrt geht über die menschenleeren Weiten des Plateaus und durch die Ausläufer des Kunlun- Gebirges, das zu allen Jahreszeiten mit Schnee bedeckt ist. Wir überqueren den 4.837 m hohen Kunlun-Pass und passieren die erste Yangtse- Brücke.

Während der Fahrt wird Sauerstoff eingelassen. Im Zug gibt es Waschgelegenheit, Strom und WC. In einen bequemen Speisewagen werden Mahlzeiten und Getränke serviert (Mahlzeit ca. CHF 5/EUR 3). Abends um 22.30 Uhr Ankunft am neuen Bahnhof in Lhasa (3600 m). Durch den Aufenthalt in Osttibet sind wir schon akklimatisiert. Transfer zum Hotel (3*). 4 Uebernachtungen in der Nähe der tibetischen Altstadt.

Video: http://www.youtube.com/watch?v=aJtzwhbCfzM

7. Tag Lhasa: Drak Yerpa

Halbtägiger Ausflug zum Felsenkloster Drak Yerpa, das ausserhalb von Lhasa (ca. 16 km) auf einem Felskamm in bezaubernder Landschaft liegt. Schon der italienische Forscher Tucci war von den Höhlenklöstern und Einsiedeleien in Drak Yerpa beeindruckt. Atisha und Padmasambhava meditierten hier. Gelegenheit für eine kleine Wanderung auf der Kora (Umrundung). Der Nachmittag steht zur freien Verfügung zum akklimatisieren.

8. Tag Lhasa: Jokhang, Barkor, Sera, Ramoche

Morgens Besuch des Jokhang, der heiligsten Stätte Tibets. Der Jokhang ist das höchste Ziel der Pilgerreise jedes lamaistischen oder tantrischen Buddhisten. Er wurde im 7. Jh. unter Songtsen Gampo erbaut und hat neben dem legendären Jowo (gekrönter) Shakyamuni, der heiligsten Statue Tibets zahlreiche weitere kostbare Standbilder. Wir umrunden mit den Pilgern das Heiligtum. Der Barkor ist der innere Ring um das Heiligtum aber auch der Markplatz, der erst 1985 seine heutige Form bekam. Dennoch ist hier die tibetische Altstadt am besten erhalten. Am Nachmittag Besuch der Klosteruniversität von Sera. Hier wird auf Diskussionsrethorik und die religiösen Debatten grossen Wert gelegt. Wir wohnen den dramatisch anmutenden Disputationen der Mönche bei, anschließend Besichtigung des Ramoche, der tantrischen Fakultät und Gang durch den tibetischen Markt.

9. Tag Lhasa: Potala, Drepung, Nechung, Norbulingka, Blue Buddha

Besichtigung des Potala, der legendären (Winter-) Residenz der Dalai Lamas, mit ihren 1000 Räumen auf 13 Stockwerke verteilt (zeitliche Beschränkung). Majestätisch ragt das Bauwerk in den Himmel empor. Faszinierend ist seine unkonzentrische monumentale Bauweise mit den farbenfrohen, lebhaften Verschachtelungen der einzelnen Gebäude und der zahllosen Vorsprünge, Rundungen und Unterbrechungen. Am Nachmittag intensiver Rundgang durch die ausgedehnte Klosteruniversität von Drepung mit einer Fülle sehenswerter Räumlichkeiten und Kunstwerken sowie Nechung, dem Kloster des Orakels. Mit mehr als 10‘000 Mönchen ist es das grösste Kloster Tibets. Drepung war die ehemalige Residenz des Dalai Lamas und deshalb auch politisches Zentrum Tibets. Anschließend Besichtigung des Norbulinka, der Sommerresidenz der Dalai Lamas mit ausführlichem Rundgang durch den Palast des heutigen, 14. Dalai Lamas. Seit der ‚friedvollen Befreiung‘ Tibets von China wird Norbulinka demonstrativ als Volkspark bezeichnet. Beim Blue Buddha können wir tibetische Pilger auf dem Lingkor (Umrundung der heiligen Stätten) beobachten.

p610. Tag Lhasa – Ganden - Lhasa

Tagesausflug (ca. 60 km/2 Std.) zur riesigen Klosterstadt Ganden mit dem ersten Gelupka Kloster. Mit ihren einstmals über 200 Gebäuden liegt Ganden landschaftlich reizvoll in annähernd 4500 m Höhe auf einem Bergsattel. Gelegenheit für eine Wanderung (Kora) um den Klosterhügel. Ganden wurde 1416 von Tsongkhapa gegründet und war das religiöse Zentrum der Gelbmützen-Schule. Hier zeigen sich sehr deutlich die Wunden, die die roten Garden in die tibetische Kultur geschlagen haben. Noch nicht mal die Hälfte der Gebäude konnte bisher wieder aufgebaut werden. Dennoch ist der Ort ein spezieller Ort der Spiritualität.

11. Tag Lhasa – Samye – Tsetang Tandruk Gompa, Yumbhu Lahakang

Morgens Fahrt (ca. 2-3 Std.) entlang des Tsangpo (Brahmaputra). Nach Möglichkeit Fahrt mit der Fähre nach Samye. Ausführliche Besichtigung des ältesten Klosters Tibets, geweiht vom legendären Tantriker Padmasambhava des 8. Jh.. Lassen Sie sich von Alexandra Bopp die wilden Geschichten um Padmasambhava und die Auseinandersetzung zwischen dem Buddhismus und der Bön Religion erzählen. Das Kloster wurde als Abbild des Universums gebaut und der Haupttempel als Abbild des zentralen Weltenberges Meru. Demgmäss ist es ein dreidimensionales Mandala. Tsetang ist eine moderne Stadt bestimmt durch die chinesischen städtebaulichen Massnahmen. Nur in den Randbezirken finden wir noch Viertel in traditionellem tibetischen Stil. Die Altstadt wird vom heiligen Berg Gongpo Ri (4060) überragt, dem Schauplatz des tibetischen Schöpfungsmythos. Eng mit dem Schöpfungsmythos und dem Sieg des Buddhismus verknüpft ist die Entstehungsgeschichte des Trandruk Lhakhang, den wir besichtigen. Die Festung Yumbhu Lhakang ist herrlich auf einem Felsen gelegen und besticht mit seiner eindrucksvollen Architektur. Die Tempelburg der Yarlungkönige soll 300 v. Chr. gegründet worden sein. Im Innern sehen wir eindrucksvolle Statuen und Darstellungen aus der Geschichte des Landes. Uebernachtung in 3* Hotel in Tsetang.

12. Tag Tsetang – Mrindoling – Yamdrok-See - Gyantse

Heute fahren wir ca. 5 Std. über Land (250 km). In einem Seitental besuchen wir Mrindoling. Danach überqueren wir den Tsangpo und bewältigen auf einer schönen Strecke den Aufstieg auf die Paßhöhe des Khampa La (4794 m), wo wir einen herrlichen Rundblick zurück auf den Tsangpo und voraus auf den Yamdrok-See, in die Ferne den Nöjin Kangsa (7223 m) haben. Die Strecke folgt lange den Ufern des riesigen türkisblauen Yamdrok. Er zählt zu den e heiligen Seen Tibets und ist der grösste Nistplatz für Zugvögel. Weiter windet sich die Strasse über den Karo La (5010 m) und den Zhimi La (4370 m) nach Gyantse (4070 m). Uebernachtung in 3* Hotel in Gyantse.

13. Tag Gyantse (Pelkor Chode, Kumbum) – Shigatse (Tashi Lumpo)

Gyantse ist eine der grössten Städte Zentraltibets. Das im alten Kern noch weitgehend erhaltene, traditionelle Stadtbild mit seinen weiss getünchten Fassaden, den farbenfroh dekorierten Gesimsen, Fenstern und Türverkleidungen lässt den Besucher die Atmosphäre des alten Tibet nachempfinden. Auf den Strassen verkehren Pferde und Maultiergespanne und vor den Häusern ist das Vieh angepflockt. Gyantse verdankt seine wirtschaftliche Blüte der fruchtbaren Gegend und auch der Lage. Es liegt direkt an der Handelsroute von Nepal, Sikkim, Bhutan nach Lhasa. Besichtigung des Klosters Pälkhor Chöde mit einzigartigen Kunstschätzen und einem der ältesten Ghökang (Kammer der Schutz- Gottheiten). Der Komplex bildet unter den tibetischen Klöstern ein einzigartiges ‚ökumenisches‘ Zentrum. Im Bezirk befanden sich Klöster verschiedener buddhistischer Richtungen. Besichtigung des einzigartigen Kumbum, eines begehbaren Stupa in Form eines mehrstöckigen Mandala mit 85 Kammern mit zahlreichen Skulpturen in jeder Kammer und insgesamt über 27‘000 Abbildungen buddhistischer Gottheiten. Anschliessend kurze Fahrt (ca. 2 Std.) nach Shigatse. Shigatse war nach Lhasa die zweitgrösste Stadt und teilweise Hauptstadt der Provinz Tsang bzw. Shigatse. Besuch des Kloster Tashilunpo, des Stammsitzes und der Grabchörten der Panchen Lamas. Die ausgedehnte Klosterstadt umfaßt eine Fülle von Kunstschätzen, darunter den einzigartigen 10 m hohen Buddha Maitreya. Uebernachtung in 3* Hotel in Shigatse.

14. Tag Shigatse – Sakya - Rongbuk

Interessante Fahrt (ca. 325 km/ca. 7 Std.) durch das Land der Sakya, vorbei an zahlreichen eindrucksvollen Burgruinen durch eine abwechslungsreiche Landschaft. In einem Seitental besuchen wir das Kloster Sakya (falls zeitlich möglich). Nach Lhatse (4055 m) Fahrt über den Lakpa La (5260 m), von wo wir den Mt. Everest sehen können. Nach Shekar Fahrt über eine einfache Strasse über den Pang La (5150 m) nach Rongbuk (4998 m). Besuch im kleinen Kloster von Rongbuk. Wir übernachten im Camp oder einem einfachen Gästehaus (ohne jeglichen Komfort) mit Blick auf den höchsten Berg der Welt, den Mt. Everest (8850 m).

p715. Tag Rongbuk – Mt. Everest Basecamp – Zhangmu/Khasa

Bei klarem Wetter können wir den Sonnenaufgang am Mt. Everest erleben. Zu Fuss (ca. 2 Std.) oder per Bus erreichen wir das Everest Basecamp (5200 m). Anschliessend Fahrt über eine abenteuerliche Jeepstrasse hinunter nach Tingri (ca. 75 km) in die Tingri-Ebene. Oder Fahrt über den Lhakpa-La-Pass nach Tingri. Wieder auf der Hauptstrasse angelangt, fahren wir auf dem Arniko-Highway Richtung Nepal über den Thang-La-Pass (5100 m). Herrliche Ausblicke auf die höchsten Berge des Himalaya (Mt. Everest, Cho Oyu, Shishipagma etc.). Von Nyelam (3500 m) geht die Fahrt aus dem tibetischen Hochplateau durch eine grosse Schlucht hinunter nach Zhangmu (2300 m) an der nepalesischen Grenze. Uebernachtung in einem 1* Hotel in Zhangmu.

16. Tag Zhangmu/Khasa - Kathmandu

Der heutige Tag ist dem Friendship Highway, der Verbindung zwischen Nepal und China gewidmet. Überquerung der Grenze nach Nepal. Die Grenzformalitäten können Zeit in Anspruch nehmen. Atemberaubende Fahrt zunächst noch an steilen und tiefen Abhängen vorbei. Während die Landschaft immer grüner und fruchtbarer wird, werden die Täler und Flüsse immer breiter. Faszinierend die vollbepackten Fahrzeuge die den Friendship Highway in beiden Richtungen befahren und die Hängebrücken, die die Bewohner mit der anderen Talseite verbinden. Durch die Hügellandschaft fahren wir nach Kathmandu (ca. 3- 5 Std.). Relative schlechte Strasse im ersten Streckenabschnitt bis Barbise, nach Regenfällen sind die Strassen oft schwer passierbar. Transfer ins Hotel in Kathmandu. 3 Uebernachtungen in 3*Hotel in Kathmandu.

17. Tag Kathmandu: Swayambhu, Durbar Square, Patan, Bodnath

Kathmandu war ein florierendes Handels- und Kunsthandwerkszentrum und ist ein Schmelztiegel aller Völker Nepals. Die kulturträchtige Stadt mit ihrem quirligen Treiben, mit dem Duft von exotischen Gewürzen und Weihrauch fasziniert noch immer. In den vielen engen Gassen der Altstadt, den Märkten voller exotischer Gemüse, Obst und Gewürze kann man immer noch den einstigen Charme spüren. Ganztägige Stadtrundfahrt in Kathmandu mit der Swayambhunath Stupa, der Altstadt von Kathmandu um den Durbar Square und der buddhistischen Königstadt Patan. Wir besuchen Bodnath, das tibetische Zentrum mit Stupas und tibetischen Klöstern.

18. Tag Kathmandu - Delhi

Der letzte Tag steht zur freien Verfügung in Kathmandu z. B. für Shopping im Thamel oder weitere Besichtigungen. Abends Transfer zum Flughafen und Check-in (ca. 2 Std. vor Abflug). Flug mit Air India oder einer anderen Fluggesellschaft nach Delhi (15.40/17.00).

19. Tag Rückflug Delhi - Zürich

Flug mit Swiss direkt nach Zürich (01.15/06.20). Flüge auch nach Genf, München, Frankfurt, Wien, Berlin möglich.

 

Änderungen der angegebenen Hotels und Flugverbindungen sind ausdrücklich vorbehalten. Die angegebenen Distanzen/Reisezeiten sind ungefähre Angaben und können ändern.

p8Teilnehmerzahl: 8 bis 12 Personen
Preis pro Person (19 Tage inkl. Reiseleitung Alexandra Bopp)
Gemäss Programm im Doppelzimmer: CHF 7250.00
Einzelzimmer-Zuschlag (nicht überall verfügbar): CHF 680.00
Einzelzimmer: Gegen einen Zuschlag kann ein Einzelzimmer gebucht werden. Unter dem Vorbehalt einer Gegenbuchung können Einzelreisende auch ein halbes Doppelzimmer buchen. Wenn kein geeignete/r Zimmerpartner/in gefunden werden kann, wird der Einzelzimmer-Zuschlag belastet.

Im Preis inbegriffen:

Vermittelte Linienflüge gemäss Flugplan in der Economy Class ab/bis Zürich nach Kathmandu oder auf Wunsch Flug ab Frankfurt/München/Berlin/Wien inkl. Flughafentaxen (Stand Druck Katalog) und Flug Beijing – Lanzhou, Zugfahrt Xining – Lhasa im Soft-Sleeper, Unterkunft im Doppelzimmer mit Frühstück und Taxen, Transporte und Transfers im Minibus je nach Gruppengrösse, alle erwähnten Besichtigungen gemäss Programm mit Eintrittsgeldern, deutsch sprechende Expertin M.A. Alexandra Bopp, lokale Reiseleiter, Informationsmaterial, Betreuung durch eine kompetente Agentur vor Ort.

Im Preis nicht inbegriffen

Visumgebühren Nepal (ca. USD 25 bis 15 Tage, zahlbar bei Einreise) und Visum für China (ca. CHF 80/EUR 50), SOS- und Annullationskostenversicherung, individuelle Ausflüge und Aktivitäten, Trinkgelder, Mahlzeiten ohne Frühstück (günstig in lokalen Restaurants, ca. USD 3 –15 pro Mahlzeit), Getränke, allfällige Video-/Fotogebühren. Sollten aus Gründen höherer Gewalt, behördlicher Verfügung oder aus anderen Gründen Zusatzkosten auftreten (z. B. zusätzliche Aufenthalts-, Überführungskosten etc.) so gehen diese zu Lasten der Teilnehmer.

Vor- und Verlängerungsprogramme

Ein individuelles Verlängerungsprogramm in Nepal mit Trekking in Nepal, Safari im Chitwan-Nationalpark, Ayurveda in Pokhara, Golfen oder relaxen in Gokarna oder weiteren Tagen in Kathmandu ist möglich. Vorprogramm mit Besichtigung von Beijing ist auch möglich.

Wichtige Hinweise für Reisen nach Tibet:

Reisen nach Tibet haben Expeditionscharakter. Trotz sorgfältiger Planung und unserer langjähriger Erfahrung mit Tibet können wir kein exaktes Programm garantieren. Oft wird das Routing kurzfristig vor Ort umgestellt. Serviceleistungen und touristische Infrastruktur sind in Tibet nicht immer zufriedenstellend. Fahrzeuge können in schlechtem Zustand sein, was zu Pannen und Verzögerungen führen kann. Programmänderungen wegen Wetter, Pannen, Baustellen, Streiks, behördlichen Verfügungen etc. sind jederzeit möglich. Einzelne Programmpunkte und Besichtigungen können ersatzlos gestrichen werden und grössere Umwege nötig sein. Die Unterkünfte in lokalen Gästehäusern sind sehr einfach und teilweise ohne jeglichen Komfort. Auch die Verpflegung unterwegs ist simpel. Der Umgang mit den lokalen Behörden und den Einheimischen erfordert viel Geduld.

Wir müssen ausdrücklich darauf hinweisen, dass eine Reise nach Tibet mit Unwägbarkeiten, Überraschungen und Risiken verbunden ist. Jeder Teilnehmer muss robust und belastbar sein. Voraussetzungen sind gute Gesundheit, Flexibilität, Toleranz, Partnerschaftlichkeit, Kooperations- und Erlebnisbereitschaft sowohl den Mitreisenden als auch unvorhergesehenen Ereignissen gegenüber.

Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass Sie mit der Buchung diese besonderen Umstände und Anforderungen der Reise anerkennen und dass Sie auf eigene Gefahr an der Reise teilnehmen.

Reisegarantie/Sicherstellung

Insight Reisen GmbH ist Teilnehmer am Garantiefonds der Schweizer Reisebranche. Damit sind die im Zusammenhang mit der Pauschalreisebuchung eingezahlten Beträge sichergestellt. (www.garantiefonds.ch). Kunden aus Deutschland/Österreich bekommen einen in der EU gültigen Sicherungsschein (www.reisegarant.de). Die Reise wird vor Ort von unseren bewährten Partnern durchgeführt. Wir können Ihnen den besten Service garantieren.

csrNachhaltigkeit/CSR-Siegel

Wir haben die Zertifizierung für Öko-Tourismus. Nachhaltigkeit im Tourismus: http://www.insight-reisen.com/portrait/nachhaltigkeit/

Versicherungen

Im Reisepreis sind keine Versicherungen inbegriffen und die Haftung der Veranstalter und Transportunternehmen ist beschränkt. Wir empfehlen dringend den Abschluss einer SOS- und Annullationskosten-Versicherung. Wir beraten Sie gerne.

Anmeldung

Bitte melden Sie sich so bald wie möglich an. Es gelten die AGB von Insight Reisen.

Wir benötigen auch eine gut leserliche Fotokopie (oder Scan per E-Mail) von Ihrem Reisepass, sowie Kopie Ihrer Reiseversicherung. Die Teilnehmerzahl der Reise ist beschränkt und die Flüge müssen frühzeitig gebucht werden. Wir bitten um eine frühzeitige Anmeldung.
Für weitere Informationen stehen wir Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung.

+41 79 416 76 12
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